Übungen

Übung des Monats

Alle hier aufgeführten Übungen sind ein Angebot, sich selbst und das eigene Instrument „Körper-Atem-Stimme“ besser wahrzunehmen und sich dabei einfach etwas Gutes zu tun. Die Übungen sind einfach auszuführen und geeignet, in den Alltag zu integrieren. Bitte mit der nötigen Achtsamkeit und eigenverantwortlich. Viel Freude beim Ausprobieren!

Dem Erdelement sind die Meridiane Magen und Milz zugeordnet. Sie verlaufen beide über die gesamte Körpervorderseite.

Übungen:

  • Stand: spüre den Kontakt deiner Füße auf der Erde, lass dich tragen von ihr.
    Pendele langsam vor und zurück – Pause – dann rechts und links – Pause – dann kreise langsam um deine Fußmittten – wie ist dein Stand jetzt?
  • Sitz: spüre den Kontakt deiner Sitzhöcker zur Sitzfläche, lass dich tragen von ihr.
    kippe das Becken nach vorne und hinten – Pause – kippe das Becken nach rechts und links – Pause – kreise das Becken, lass den Atem dabei ruhig fließen – wie sitzt du jetzt auf der Sitzfläche? Wie ist deine Aufrichtung?
    Alternative: Beckenkreisen im Stand, spüre die Verbindung zu deinen Füßen.
  • Stand: schwinge ein Bein vor und zurück, die Arme schwingen leicht in Gegenbewegung mit. Du kannst dich natürlich auch gerne an einer Stuhlkante o.ä. abstützen – spüre die Dehnung in den Leisten – Beinwechsel
  • Streiche mit deinen Händen über deinen Bauch, dein Hara, den Raum zwischen Rippen und Becken. Spüre den Kontakt deiner Handflächen zu deiner Bauchdecke. Lass die Bauchdecke ganz entspannt sein.
    Dann lass beide Hände auf deinem Hara ruhen und spüre die Atembewegung unter deinen Händen.
  • Sei fürsorglich für andere und dich selbst! 😊

Dem Feuerelement zugeordnet sind 4 Meridiane, die alle durch die Arme verlaufen. Die Herzenergie nimmt dabei die zentrale Rolle ein, die anderen 3 Meridiane unterstützen diese.

Übungen:

  • Kreislauf anregen: Arme klopfen oder durchkneten oder Arme schlenkern.
  • Schulterkreisen: dabei die Fingerspitzen oben auf die Schultern legen. Der Ellenbogen führt quasi die Bewegung. Auch mal die Richtung wechseln. Dann Seitenwechsel.
  • Oberen Rücken runden (zwischen den Schulterblättern), dabei einatmen, dann aufrichten, Brust raus und ausatmen. Einige Male wiederholen.
    Dann den Atemrhythmus wechseln, d.h. aufrichten, Brust raus und einatmen, dann Rücken runden und ausatmen. Ihr werdet dabei eure Lieblingsversion finden.
  • Hände: Finger bewegen, Handgelenke kippen, dann kreisen
  • Beide Arme diagonal nach oben dehnen, ganz weit werden, Herz öffnen, „die Welt umarmen“ und lächeln.
  • Sitzen, bequem aufgerichtet, ganz ruhig atmen und den Geist zur Ruhe kommen lassen.

Übung:

  • Im Stand: klopft die Außenseiten eurer Beine mit flachen Händen ab
  • Streicht oder rubbelt energievoll über die Seiten/Flanken eures Brustkorbes
  • Nehmt den rechten Arm Richtung Decke und dehnt die ganze rechte Seite eures Körpers: von der Außenkante eures rechten Fußes (Knie locker) bis zu den Fingerspitzen der rechten Hand, die zur Decke zeigen. Spürt die Verbindung „Himmel-Erde“. Der Fuß lässt sich in die Tiefe der „Erde-Wurzel“, der Arm dehnt sich in Richtung „Himmel-Blüte“.
    Seitenwechsel.
  • Gleiche Übung mit dem Atem verbunden: die ganzkörperliche Seitdehnung lässt den Einatem einströmen, im Ausatem die Dehnung lösen
  • Im Grätschsitz auf dem Boden oder einer Matte, die Zehen Richtung Knie
  • Spürt die Dehnung der Bein-Innenseiten, evtl. drüber streichen, ruhig atmen
  • Wer die Intensität sanft (!) erhöhen möchte: legt die Hände vor euch auf den Boden und zieht quasi den Boden zu euch, wachst nach vorne. Um so weiter vorne die Hände liegen, desto intensiver die Dehnung. Alternative: Ellbogen vor euch ablegen. 😉
  • Grätschsitz auflösen, indem ihr mit den Händen von hinten unter die Knie greift und die Beine wieder zusammenführt

Februar – Antrieb

Januar – Regeneration und Stille

Dezember – Vertrauen