Übungen

Übung des Monats

Alle hier aufgeführten Übungen sind ein Angebot, sich selbst und das eigene Instrument „Körper-Atem-Stimme“ besser wahrzunehmen und sich dabei einfach etwas Gutes zu tun. Die Übungen sind einfach auszuführen und geeignet, in den Alltag zu integrieren. Bitte mit der nötigen Achtsamkeit und eigenverantwortlich. Viel Freude beim Ausprobieren!

Metallelement – Weite und Klarheit
Im Herbst zieht sich die Natur in sich zurück und sammelt Kräfte für das nächstes Sprießen im Frühjahr. Es ist die Zeit des Loslassens und der Vergänglichkeit, gut sichtbar an dem Verfärben und Abfallen der Blätter.
Loslassen von dem Alten, Unwichtigem, Abschied nehmen, damit einher möglicherweise auch ein Gefühl von Verlust und Trauer. Doch das Loslassen gibt uns Weite und Freiheit, die Möglichkeit, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, die Offenheit und Freiheit für unseren inneren Raum. Unser Atem ist das Verbindungselement zu diesem Lebensgefühl.

Dem Metallelement sind die beiden Meridiane Lunge-Dickdarm zugeordnet, sie verlaufen an der Innen- und Außenkante der Arme, Daumenseite.

Übungen:

  • Ein paar Mal durch die Nase tief, aktiv einatmen und dann aktiv, hörbar durch den Mund ausatmen (wie ein „fffff“). Spürt, wie die Luft durch die Nase bis in die Lungen einströmt und wieder durch den Mund ausströmt, insgesamt 3-5 Mal.
  • Wer möchte kann beim Einatem bis 4 zählen, beim Ausatem bis 8 und in der Atempause bis 4. Das wirkt dann beruhigend, je nach euren Bedürfnissen.
  • Mit den Händen eine Schale formen, diese vor dem Oberkörper über den Kopf führen und aktiv, tief einatmen durch die Nase, im hörbaren Ausatem durch den Mund die Arme über die Körperseiten wieder zurückführen. Insgesamt 3 Wiederholungen, danach kurzes Innehalten
  • Im Anschluss quasi andersherum: die Arme im aktiven Einatem über die Seiten über den Kopf führen, Hände in der Gebetshaltung im Ausatem vor die Herzregion führen, insgesamt 3 Wiedeholungen, danach kurzes Innehalten.
  • Ausmisten!!! Trennt euch von altem Ballast, schafft Klarheit und Ordnung, das verschafft euch wieder einen Blick fürs Wesentliche. 😉
  • Raus in die Natur, sich bewegen und frische Luft atmen.
  • Meditation: bequem, aufgerichtet sitzen und „einfach“ eurem Atem lauschen, das feine, anstrengungslose Weit- und Schmalwerden wahrnehmen.

Februar – Antrieb

Januar – Regeneration und Stille

Dezember – Vertrauen